Büro München   |   Nickol Brasilien   |   Kontakt   Sitemap   Impressum  
  HOME   ÜBER UNS   LEISTUNGSSPEKTRUM   REFERENZEN   QUALITÄT   DOWNLOADS
     
Mitarbeiter  
Anfahrt  
AKTUELLES    
Die neue Richtlinie 2010/75/EU - „IED“ muss nicht für kalte Füße sorgen

Mit dem Inkrafttreten der Richtlinie 2010/75/EU des Europäischen Parlaments und des Europäischen Rates vom 24. November 2010 über Industrieemissionen (integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung), kurz „IED“ (Industrial Emission Directive) genannt, bekommen Anlagenbetreiber neue Pflichten. Mit der IED-Richtlinie 2010/75/EU - wird der industrielle Umweltschutz neu geregelt.

Die Richtlinie über Industrieemissionen löst die IVU-Richtlinie ab und ist ab 2014 das zentrale europäische Regelwerk für die Zulassung und den Betrieb von Industrieanlagen.

Die novellierte Richtlinie über die integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung (IVU-Richtlinie) ist am 17.12.2010 im Amtsblatt der EU veröffentlich worden und am 06.01.2011 in Kraft getreten. Die Mitgliedstaaten hatten zwei Jahre Zeit, die Richtlinie in nationales Recht umzusetzen (gemäß Art. 80 IED Umsetzung in nationales Recht bis zum 07.01.2014).

In der Richtlinie 2010/75/EU sind in Artikel 22 Anforderungen an die Stilllegung von Anlagen enthalten. Art. 22 IED sieht vor, dass Betreiber bestimmter Industrieanlagen, von denen relevante gefährliche Stoffe verwendet, erzeugt oder freigesetzt werden, vor Inbetriebnahme bzw. vor Erneuerung der Genehmigung – erstmals nach dem 7. Januar 2014 – einen Bericht über den Ausgangszustand mit Blick auf eine mögliche Verunreinigung des Bodens und Grundwassers auf dem Gelände der Anlage zu erstellen haben (auch „Ausgangszustandsbericht“ genannt), der Bestandteil von Antragsunterlagen wird. Hierdurch lässt sich – entsprechende neue Untersuchungen vorausgesetzt – ein Vergleich mit dem Zustand bei der endgültigen Einstellung der Tätigkeiten herstellen.

Betroffenen Unternehmen ist zu empfehlen, rechtzeitig fachlichen Sachverstand in Anspruch zu nehmen. Wir beraten Sie zu den Themen „Ausgangszustandsbericht“ (Artikel 22 IED) „regelmäßige Überwachung des Bodens und Grundwassers“ (Artikel 14 und 16 IED)
bzw. erstellen Ihnen im Vorfeld Untersuchungskonzepte für die technische Erkundung zur Beweissicherung (Vorlage bei den zuständigen Behörden)

 
AKTUELLES  
Neues Nickol & Partner Büro in München  – Kompetenz im Bereich Eisenbahn-Consulting  
Die neue Richtlinie 2010/75/EU - „IED“ muss nicht für kalte Füße sorgen  
Nickol Brasilien -
Gute Aussichten
 
Roundtable Süd München/Stuttgart zum Thema Flächen-konversion  
Wärmepumpen in Olching  
     
 
Zum Seitenanfang  
  © Copyright Nickol & Partner GmbH 2001 - 2017